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Über das Projekt

Menschen mit einer Krebserkrankung haben sowohl während als auch nach der Behandlung ein hohes Informationsbedürfnis. In Deutschland werden im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie seit einigen Jahren patientenverständliche Versionen von klinischen Leitlinien, sogenannte Patientenleitlinien, erstellt. Patientenleitlinien stellen patientenrelevante Empfehlungen aus klinischen Leitlinien in allgemeinverständlicher Sprache dar. Bislang liegen jedoch kaum Erkenntnisse aus Erfahrungen mit Patientenleitlinien im Versorgungsalltag vor.

Ziel des Projektes

Das Ziel des Projektes AnImPaLLO ist es, die Bedeutung und Anwendbarkeit sowie die Implementierung und Nutzung von Patientenleitlinien in der Onkologie zu untersuchen.

Aufbauend auf den Ergebnissen soll das Projekt unter Einbeziehung von Vertreter*innen der relevanten Interessengruppen Empfehlungen für die Weiterentwicklung und Verbesserungen hinsichtlich Nutzung und Verbreitung von Patientenleitlinien in Deutschland geben.

Bild Arzt und Patientin im Gespräch
©pressmaster/Depositphotos.com

Fördernde Institution und Kooperationspartner*innen

Das Projekt wird durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) im Rahmen des Innovationsfonds gefördert und in Kooperation mit dem Leitlinienprogramm Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG), dem AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement (AWMF-IMWi), dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), dem Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) und dem Frauenselbsthilfe Krebs Bundesverband e.V. (FSH) durchgeführt.

Durchführende Institution

Die Abteilung Evidenzbasierte Versorgungsforschung am Institut für Forschung in der Operativen Medizin (IFOM) der Universität Witten/Herdecke verknüpft die beiden häufig artifiziell getrennten Felder der evidenzbasierten Medizin und der Versorgungsforschung miteinander. Unser Ziel ist es, evidenzbasiertes Wissen zu implementieren und so zu einer effektiven und qualitativ hochwertigen Versorgung beizutragen. Wir analysieren und bewerten medizinische Verfahren, Versorgungsstrukturen und -prozesse und suchen Wege, Wissen zielgruppengerecht im Versorgungsalltag umzusetzen. Zentral sind hierbei die Praxisrelevanz und die Patienteninteressen.

Zum IFOM

Projektmitarbeiter*innen AnImPaLLO

von links: Stefanie Bühn, Dr. Dawid Pieper, Monika Becker, Nora Meyer

Die Universität Witten/Herdecke ist durch das NRW-Wissenschaftsministerium unbefristet staatlich anerkannt und wird – sowohl als Institution wie auch für ihre einzelnen Studiengänge – regelmäßig akkreditiert durch: